06.03.2015

Die Schildbürger aus Uzwil - Realsatire der Woche

uzwil.sg.sln kein witz . zwei stunden mehr pro woche sollen sie arbeiten, die uzwiler gemeindeangestellten, aus solidarität zur seit der aufhebung des mindestkurses ach so gebeutelten wirtschaft.
schildbürger aus uzwil

seit der angeblichen aufhebung des mindestkurses der schweizer nationalbank vergeht kein tag, ohne dass ein unternehmen verkündet, wie schwer es von der aufhebung betroffen ist, dass sie nun arbeiter entlassen, oder sie zur unbezahlten mehrarbeit verdonnern müssten. eine grosse zahl an betrieben nutzt die gunst der stunde um den mindestkurs ohne grosse not als reine ausrede für unpopuläre umstrukturierungsmassnahmen zu verwenden.

die nationalbank treibt derweil seit wochen den mindestkurs gegen 1.10. heute wurde bekannt, dass der fremdwährungsberg der nationalbank im februar wieder um etliche milliarden angestiegen ist. zudem liegt die differenz zum mindestkurs nun oft knapp unter 10 prozent.

den vogel abgeschossen hat in diesem zusammenhang die gemeinde uzwil. sie verdonnert ihre mitarbeiter für 3 monate zu zwei stunden mehrarbeit pro woche, bei gleichem lohn. amüsant die begründung der gemeinde: "ein zeichen der solidarität mit der durch die aufhebung des mindestkurses arg gebeutelten wirtschaft".

02.03.2015

Satirischer Wochenspiegel 014


der zufällige mord an nemzow, die maut, sich ausbreitender männerschnupfen, geschenke an griechenland-kritiker diekmann, einige der themen im wöchentlichen satire-rückblick. 

karikatur der woche via janson




01.03.2015

Bestechungsskandal beim Bund: Schuld war Tiefgaragen-Arbeitsumfeld

bern.bund.sln. der ehemalige it-chef der eidgenössischen steuerverwaltung sei in einen riesigen korruptions- und bestechungsskandal verwickelt, so der vorwurf der bundesanwaltschaft. nun ist klar, die tristen arbeitsbedingungen trugen zur bestechungsanfälligkeit bei.

tiefgaragen-arbeitsumfeld in der eidgenössischen steuerverwaltung (screenshot sonntagszeitung)

für professor reiner eichenberger ist klar, warum kader der eidgenössischen steuerverwaltung anfälliger auf bestechungsversuche seien, im vergleich mit topleuten anderer bundesabteilungen. das "garstige, karge, graue arbeitsklima" sei schuld. gegenüber dem lupe-blog erläuterte der freiburgische professor für alle lebensfragen, seien mitarbeiter der eidgenössischen steuerverwaltung seit jahren einem arbeitsklima ausgesetzt, das am besten mit dem begriff "tiefgarage" umschrieben werden könne (siehe bild). eichenberger dazu: "ein solches umfeld, dazu die trockene steuer-materie, führt zu frustrationen und unmut, vereinfacht gesagt, zu grosser unzufriedenheit". wer jahrelang einer solchen arbeitsumgebung ausgesetzt sei, sei schlicht anfälliger auf "verlockende angebote". er könne so diese widrigen umstände irgendwie "kompensieren, resp. besser ertragen".

23.02.2015

Satirischer Wochenspiegel (013)

panzerhüpfburgen, lobbyisten unter naturschutz, hirn verwechselt sex mit facebook, verrückt ... unsere welt. der wöchentliche rückblick in die satire-blogs


fotomontage der woche aus dem titanic-magazin